CranioSacral-Therapie – Streicheleinheit für Körper und Seele

Die CranioSacral-Therapie entwickelte sich in den 70er-Jahren als eigenständige Behandlungsform aus der Osteopathie. Sie ist eine behutsame und sanfte Art der manuellen Therapie.
Mit den Händen wird der craniosacrale Rhythmus erspürt, eine feine Bewegung der Rückenmarksflüssigkeit (Liquor), die sich vom Kopf (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum) ausbreitet und über das Nervensystem im gesamten Körper zu tasten ist. Blockaden und Krankheitsbilder verändern diesen Rhythmus und es gilt dieses rhythmische Gleichgewicht wieder herzustellen.
Der Ablauf einer solchen Behandlung kann sehr unterschiedlich sein, da die Individualität jedes einzelnen im Vordergrund steht. So gibt es die Möglichkeit einer vitalisierenden Grundbehandlung, die gezielte Behandlung körperlicher Beschwerden oder aber die Behandlung auf der körperlich-emotionalen Seite z. B bei traumatischen Ereignissen.

Während einer solchen Behandlungseinheit kommt der Körper häufig in einen sehr tiefen Entspannungszustand, die Seele darf baumeln und der Körper wird angeregt, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Oft tritt bereits nach der ersten Behandlung eine spürbare Verbesserung ein. Die Anzahl und Häufigkeit der empfohlenen Termine richtet sich nach Form und Intensität des Beschwerdebildes.

Anwendungsgebiete der CranioSacral-Therapie:

  • Lösung des ersten Halswirbels (Atlas-Lösung) bei Schmerzsyndromen in der Halswirbelsäule
  • chronische und akute Schmerzen des Bewegungsapparates wie z. B. Nerven-Muskel- und Rückenschmerzen
  • Muskuläre Verspannungen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen
  • Stress, Burnout
  • Erschöpfungszustände
  • Schlafstörungen
  • Tinnitus
  • chronische Nasennebenhöhlenentzündung